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Die Zukunft des Menschen hängt vom Wasser ab

Wie es nun nach all diesen Informationen und Erkenntnissen mit der Wasserkrise weitergehen soll bzw. welche Maßnahmen in einzelnen Ländern getroffen werden können, wurde vom 16. bis 22. März 2009 in Istanbul besprochen. Hier fand das Weltwasserforum statt, bei dem bislang größten Treffen kamen Wissenschaftler, Politiker und Wasserexperten aus der ganzen Welt zusammen.

Wasser ist nicht unerschoepflich!
Staudämme: keine dauerhafte Lösung - © bright - Fotolia.com

Sogar in Deutschland könnten wir nach WWF-Einschätzung mit Folgen der globalen Wasserkrise zu kämpfen haben. Ausläufer dessen würden sich hierzulande in Landflucht, Kollaps der Landwirtschaft am Mittelmeer und Ende des Tourismus in beliebten Urlaubsregionen zeigen. Kurz gesagt, die Wasserkrise wird uns in allen Bereichen treffen. Städte werden verlassen zurückbleiben, Land wird brach liegen und die Arbeitslosenquote wird weiter steigen, da die Wasserkrise sich nicht nur auf den landwirtschaftlichen Bereich beschränken wird. Desweiteren droht ein Anstieg der Gesundheitskosten und Rohstoffpreise. Allerdings ist mit einer sinkenden Produktivität zu rechnen, wenn Abwässer nicht gereinigt werden.

Nun ist natürlich noch die Frage zu klären, welcher Lösungsansatz beim Weltwasserforum für diese Problematiken gefunden wurde. Während die Türkei von Seiten der Regierung und Wirtschaft den Bau neuer Staudämme als sinnvolle Lösung zur Bewässerung einiger Landstriche sehen, wird allerdings von diversen Umweltgruppen vor den Folgen solcher groß angelegten Projekte gewarnt. Diese könnten für den Menschen und die Natur bisher nicht geplante Probleme schaffen, wodurch lediglich eine Umschichtung der Krise das Ergebnis wäre.

Kritiker bezeichnen das Weltwasserforum ohnehin als Wasserausbeutungsforum, da es hier wohl nur darum ginge, mit Wasser möglichst viel Geld zu machen, ohne Umstrukturierungen im Einklang von Mensch, Natur und Kulturgütern zu planen.

Zu Ende gegangen ist das Weltwasserforum mit einem Appell zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung. Auch der türkische Umweltminister Veysel Eroglu bezeichnet die resultierende Erklärung als „wichtiges Dokument“. Während einige Länder die Trinkwasserversorgung als Menschenrecht definieren lassen wollten, Wasser ist und bleibt allerdings ein menschliches Grundbedürfnis.

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